Kurzmeldungen

Arbeitgeber prellen Beschäftigte um den Mindestlohn

Gesetzlichen Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde erhöhen, fordert Kersten Steinke

Berlin. Die aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung bringt es ans Tageslicht: deutlich mehr Beschäftigte arbeiten unterhalb des Mindestlohns als bisher von der Mindestlohnkommission angegeben. 700.000-mal wird gegen geltendes Recht verstoßen und die von der Bundesregierung für die Kontrolle eingesetzte Kommission schaut zu.
Kersten Steinke, Abgeordnete aus Thüringen, und ihre Fraktion DIE LINKE fordern mit einem Antrag, ein Tätigwerden der Mindestlohnkommission, eine Korrektur ihrer Daten und eine ausreichende Bereitstellung von Personal für die Kontrollen.

Darüber hinaus ist der gesetzliche Mindestlohn auf 12 Euro pro Stunde zu erhöhen und sämtliche Ausnahmeregelungen abzuschaffen. Der gesetzliche Mindestlohn war bereits bei seiner Einführung zu niedrig, und er ist es auch mit aktuell 8,84 Euro pro Stunde. Er verhindert weder Niedriglohnbeschäftigung noch Armut oder Altersarmut.

Pressemitteilungen Kersten Steinke

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