Land und Leute

Nun können Libellen und Amphibien kommen!

Verlandeter Teich am Pfingstfleck unter naturschutzfachlichen Aspekten wiederhergestellt.

Braunsroda. Heute wurde die Maßnahme zur Restaurierung des Teichs am Pfingstfleck bei Hauteroda von Vertretern der Unteren Naturschutzbehörde, der Unteren Wasserbehörde, der Unteren Bodenschutzbehörde und dem Bürgermeister abgenommen. „Es ist wirklich erfreulich, dass die Maßnahme trotz vieler Herausforderungen dank dem Engagement und der guten Zusammenarbeit aller Beteiligten rechtzeitig umgesetzt werden konnte“, freut sich Dierk Conrady, Projektleiter des Naturschutzgroßprojektes Hohe Schrecke. „Das war nicht selbstverständlich. Zumal der Boden lange Zeit nicht gefroren war und dies zu großen Verzögerungen geführt hat.“
Die nun rechtzeitig abgeschlossene Maßnahme umfasst die Entfernung von Biomasse und Sediment aus dem Teichkörper sowie die Modellierung einer von zwei Tiefwasserbereichen eingefassten Flachwasserzone, die vielen Tier- und Pflanzenarten Lebensraum bietet. Weiterhin ging es darum eine sinnvolle Vorrichtung zu integrieren, die es der Gemeinde zukünftig erlaubt vom Helderbach eingeschwemmtes Sediment aus der Hohen Schrecke mit geringem technischem und finanziellen Aufwand zu entfernen und den Teich damit langfristig vor einer erneuten Verlandung zu bewahren. „Der Gemeinde ist damit sehr geholfen“, meint auch Norbert Eichholz, Bürgermeister der Gemeinde Hauteroda. Hierfür wurde ein befahrbares Absatzbecken am Zufluss des Helderbachs errichtet. Vor dem gleichen Hintergrund musste daher leider auch ein Teil der umgebenden Gehölze entfernt werden, um übermäßige Beschattung und Laubeintrag zu vermeiden. Zusätzlich wurde die Abdichtung des Deiches zum sich anschließenden größeren Teich erneuert.

Alle Maßnahmen konnten durch den engagierten Einsatz der Mitarbeiter von der Firma Gewässer- und Tiefbau Krumpholz aus Ringleben trotz des viel zu warmen Wetters im Januar und Februar erfolgreich umgesetzt werden. Der Teich ist zwischenzeitlich wieder mit Wasser gefüllt und wartet nun auf die mildere Jahreszeit, um von Amphibien und Libellen sowie Pflanzen wiederbesiedelt zu werden. Sie haben die kalte Jahreszeit im angrenzenden größeren Teich überwintert. Die Wege wurden nach der Maßnahme in ihren ursprünglichen Zustand versetzt.

Nadine Peinelt / Naturstiftung David

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