Kultur

Das 241. Brunnenfest aus Sicht der Salzprinzessin

Joyce I. berichtet von ihren Erlebnissen zum 241. Brunnenfest.

Artern. Hallo meine lieben Leser.

Für das vergangene Wochenende waren zwei Feste im Amt der Salzprinzessin geplant. Eines davon ist nicht schwer zu erraten- es stand das 241. Brunnenfest vor der Tür und die Sonne lachte auch schon um die Mittagszeit kräftig am Himmel. Das erfreute nicht nur mich, sondern auch unseren Bürgermeister, Herrn Koenen, bei der diesjährigen Eröffnung sehr.
241. Brunnenfest in Artern- was bedeutet das denn für mich? Richtig, ich hatte sozusagen mein 1-jähriges Jubiläum und ich hätte es mir nicht schöner vorstellen können. 1 Jahr liegt nun schon als Repräsentantin der Salinestadt hinter mir und ich muss sagen, dass es ein unglaublich schönes, spannendes und zugleich lehrreiches Jahr für mich war. Ich bereue keinen einzigen Auftritt, keinen einzigen gefahrenen Kilometer davon- es war alles so unfassbar lohnenswert! Ich freue mich sehr auf mein 2. Amtsjahr und hoffe, dass es mindestens genauso toll wird, wie das Vorherige.
Da wir uns in der Stadt der Träume(r) befinden, war zum Zeitpunkt der Eröffnung leider noch nicht viel los in der Saline, aber das Kaiserwetter lockte stündlich mehr Bewohner aus ihren Häusern. Pünktlich um halb 2 trafen allmählich meine eingeladenen Hoheiten aus der umliegenden Region hier in Artern ein. Es war mir eine große Freude und deshalb geht noch einmal ein herzliches Dankeschön für das Erscheinen an:
die Rastenberger Kirschfestprinzessin Eileen I., die Unstrutnixe Kerstin I. mit ihrer Unstrutperle Sarah I. aus Roßleben, die Kölledaer Pfefferminzprinzessin Vanessa I., die Zwiebelprinzessin Desiree I. aus Heldrungen, die Donndorfer Lindenprinzessin Mandy I., die Lavendelkönigin Stefanie II. aus Bad Blankenburg, die Kindelbrücker Gründelslochfee Nadine II., die Fliederkönigin Lisa I. aus Bad Frankenhausen, die Sülzhayner Rhododendronkönigin Jasmin I., den Wippertus aus Kölleda, den Suhler Grillzwerg Norbi und an den Laubkönig Tobias I. mit seinen Hofdamen Jennifer II. und Kristina I. - Ich bin Euch allen wirklich sehr dankbar, dass ich solch ein schönes Ereignis zusammen mit Euch verbringen durfte!
Und da ich einmal bei dem kleinen aber bedeutungsvollen Wort bin, möchte ich es auch nicht versäumen, noch ein paar wichtigen Leuten zu danken, ohne die dieses Amt nicht möglich wäre. Das wäre zum Einen das Autohaus Einicke, welches mir für jeden einzelnen Auftritt einen vollgetankten Ford zur Verfügung stellt. Ich weiß, dass es nicht selbstverständlich ist und genau deshalb schätze und achte ich diese Geste sehr! Vielen lieben Dank, das ist wahrhaftig ein großes Geschenk für mich.
Weiterhin danke ich der Haaroase hier in Artern- ihr seid ein tolles Team und ohne Euer Können würde ich nur halb so schön aussehen. Ihr bekommt es jedes Mal hin, meine lange Mähne so zu bändigen, dass ihr Euch erneut selbst übertrefft. Danke, danke, danke! Tja und ohne ein schönes weißes Kleid ginge es natürlich auch nicht. Dank dem Kyffhäuser Textilservice, unter der Leitung von Herrn Helm, ist das möglich. Ich bedanke mich auch hier ganz herzlich für das Reinigen der Robe, es ist immer schön, sich in einem glänzenden und gut duftenden Kleid zu befinden.
Nachdem wir alle vollzählig waren, schauten wir uns gemeinsam die vorgeführten Tänze in der Saline an und nachfolgend teilten wir uns auf 6 Autos auf, um unsere kleine Tour durch Artern zu machen. Dabei sollte den geladenen Hoheiten bei diesem heißen Wetter so schnell wie möglich der höchste, der tiefste und zugleich erfrischendste Ort gezeigt werden. An dieser Stelle können Sie ja kurz überlegen, welche 3 Sehenswürdigkeiten das sein könnten.
Herr Roßberg begrüßte uns am sogenannten Rapunzelturm und erklärte allen Anwesenden beispielsweise die Bedeutung des Arterner Wappens. Um den höchsten Punkt zu erreichen, stiegen wir auf den Turm und genossen die schöne Rundumsicht. Nach einer kurzen Verschnaufpause trafen wir uns alle um die Arterner Solequelle, die tiefste Stelle, auf dem Parkfriedhof und erfuhren auch hier einige neue und interessante Informationen. Die Sonne meinte es gut mit uns und es tauchte keine einzige Wolke am Himmel auf, umso dankbarer waren wir dann über die eiskalte Erfrischung im Soletretbecken. Es herrschte eine ausgelassene Stimmung und wir ließen den Tag beim Storchengang und 11,5 Grad Wassertemperatur ausklingen. Am späten Nachmittag endete dann ein gelungenes Fest mit tollen Gästen für mich. Ein herzliches Dankeschön noch einmal an Herrn Roßberg, der sich die Zeit für uns genommen hat.
Am Sonntag ging es dann in das 165km entfernte Ziegenrück, um bei der Abkrönung der 3. Thüringer Meerjungfrau Julia I. und der Neukrönung der 4. dabei zusein.
Der Bürgermeister der Stadt empfing uns mit einem Glas Sekt und hieß alle erschienen Hoheiten recht herzlich willkommen. Anschließend „tauchte“ eine Meerjungfrautorte aus dem Hintergrund auf, die eine Freundin von Julia I. zu diesem Anlass für sie machte. Zum Essen war diese schon fast zu schade, aber der Geschmack verlockte uns alle. Gestärkt ging es in das Wasserkraftmuseum und hier fand eine Blitzvorführung statt. Für Gewitter-Liebhaber wie ich es bin, war diese Besichtigung wirklich ansehnlich. Aufgrund des neuen Tesla-Generators entfaltet sich der Blitz zu den Klängen von verschiedenen Musikstücken- einfach grandios und unbedingt einen Besuch wert!
Nach dem Bestaunen von Blitz und Donner hatten wir einige Zeit, um auf der Promenade zu verweilen und der Wasserspielplatz lockte bei heißen Temperaturen. Am Nachmittag marschierten wir dann geschlossen mit der Musikkapelle zur Bühne, um uns und unsere Heimat vorzustellen und ordentlich Werbung für die eigene Stadt zu machen. Dann war es soweit und die 3. Thüringer Meerjungfrau Julia I. legte nach 3 Jahren ihr Amt nieder und die 4. Thüringer Meerjungfrau trägt den Namen Diana I. Beiden wünsche ich natürlich für ihre Zukunft alles erdenklich Liebe und Gute. Nach der Zeremonie fand eine Autogrammstunde bei Kaffee und Kuchen im Spielgarten statt und man verbrachte bei netten Gesprächen den Nachmittag bei herrlichem Sonnenschein.
Somit endete mal wieder ein besonderes Wochenende mit neuen Erfahrungen und Erlebnissen als Salzprinzessin.
Als Nächstes bin ich im nahen Esperstedt zu Besuch und in Hainrode. Ich lasse wieder von mir hören, bis dann.
Eure Joyce I.

Joyce Hellmann

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