Politik

Aus für den Geolift gefordert

SPD/Grüne Kreistagsfraktion fordert das Projekt Geolift zu den Akten zu legen

Bad Frankenhausen. Die Kreistagsfraktion des Kyffhäuserkreises SPD/Grüne hat seit Jahren die Intensionen zum Geolift am Kyffhäuser-Denkmal unterstützt und sah in dieser Maßnahme eine deutliche Attraktivitätssteigerung des Nationaldenkmals in Kombination der Schaffung eines barrierefreien Zuganges zum Denkmalkomplex.
In der letzten Fraktionssitzung am Mittwoch beschäftigten sich die Mitglieder ausführlich mit den aktuellen Erkenntnissen und den daraus resultierenden Mehrkosten. „Aufgrund der neuen Aussagen zur Umsetzung des Geoliftes und der damit verbundenen erneuten Kostensteigerung sehen wir als Fraktion nun die Notwendigkeit, das durchaus interessante Projekt zu den Akten zu legen und nicht weiter zu verfolgen. Auch wir sind der Auffassung, nicht mit aller Macht und vor allem mit allem Geld der Welt den Geolift zu bauen. Von daher werden wir als Fraktion in der Dezember Kreistags-Sitzung den Beschluss einbringen, das Projekt Geolift zu beenden und das Umsetzungsziel nicht weiter zu verfolgen.“, so der Fraktionsvorsitzende Herr Matthias Strejc.
Gleichzeitig betonte Strejc, dass die Fraktion es völlig richtig findet, dass die Landrätin des Kreises Frau Antje Hochwind, aufgrund der neuen Erkenntnisse vorerst weitere Planungen am Geolift stoppte.
Die SPD/Grüne Fraktion ist sich aber einig, dass nun Alternativen für die Beförderung der Besucher schnellsten sehr konkret untersucht werden müssen. „Wir verstehen Herr Krautwurst von der CDU-Fraktion überhaupt nicht, warum er nun mit den vorhandenen Eigenmittel im Rahmen der Geolift-Abgabe einen zweiten „Possen“ am Denkmal etablieren will. Das Problem der Barrierefreiheit besteht nach wie vor und für diese Lösung des Problems sollten wir alle Kraft investieren und nicht schon wieder uns verzetteln“, so Strejc weiter.
Von daher werde die SPD/Grüne Fraktion einen zweiten Kreistagsbeschluss im Dezember einbringen, der die Kreisverwaltung beauftragt, eine detaillierte Variantenuntersuchung durchzuführen, die Alternativen zum Geolift für die Barrierefreiheit auf das Papier bringen soll. „Bevor jetzt wieder der Aufschrei kommt, auch dieses Konzept kostet Geld. Ja das stimmt, wird aber den Kreishaushalt in keiner Weise belasten. Denn unser Vorschlag ist, dieses Gutachten aus der sogenannten Geolift-Rücklage zu begleichen“, so der Fraktionsvorsitzende Strejc. Wir wissen, dass es bereits vor Jahren ein erste Variantenuntersuchung gab, die außer dem Geolift keine Alternative brachte. Doch nun müsse man sich nochmals intensiv auch mit allen Behörden wir Denkmalschutzbehörde oder Naturschutzbehörde zusammen setzen, um gemeinsam nach Alternativen zu suchen.
„Die Besucherzahlenentwicklung am Kyffhäuser-Denkmal ist äußerst positiv, das Image stimmt, und wir sollten nun als Kreistag geschlossen weiter am Ziel der Barrierefreiheit an unserem Wahrzeichen arbeiten“, so Strejc.

Pressemitteilung SPD/Grünen Kreistagsfraktion

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