Politik

Weihnachtsgruß der Landrätin

Lesen Sie hier den Weihnachtsgruß der Landrätin und ihr Resümee zum Jahr 2019.

Sondershausen. Liebe Bürgerinnen und Bürger,

unser Landkreis konnte in diesem Jahr sein 25jähriges Jubiläum begehen. Unter der Überschrift „Zusammen()wachsen“ wurden die Festwochen mit einem Gottesdienst, in Anlehnung an die erste gemeinsame Kreistagssitzung am 14.07.1994 in Bendeleben, eröffnet. Höhepunkt war im Juni das Große Bürgerfest auf unserem Denkmal, dem Kyffhäuser. Viele sind der Einladung gefolgt und haben ein abwechslungsreiches Fest, dass von etlichen Akteuren, wie Vereinen, Verbänden und Unternehmen, aus unserem Landkreis begleitet wurde, erleben können. Doch nicht nur unser Wahrzeichen hatte als Veranstaltungsort symbolische Strahlkraft, sondern auch das vielfältige Engagement war an zahlreichen Stellen spürbar. Mein Dank gilt allen, die die Festwochen auf unterschiedliche Art und Weise bereichert und damit einmal mehr gezeigt haben, dass unser Landkreis lebens- und liebenswert ist. Als Landrätin ist mir der Mehrwert ehrenamtlicher Arbeit für unsere Gemeinschaft sehr bewusst. Selbstloser Einsatz, der das Miteinander fördert, kann nicht hoch genug anerkannt werden. Nicht zuletzt geht mein Dank deshalb auch an die zahlreichen Einsatz- und Rettungskräfte, die u. a. in den Feuerwehren, beim THW oder beim DRK tätig sind und uns verlässlich im Ernstfall schützen. Danke, für dieses so wichtige Engagement! Auch die starke Vereinsarbeit trägt dazu bei, miteinander im Gespräch zu bleiben, sich zu solidarisieren und gemeinwohlfördernde Projekte auf den Weg zu bringen. Mit dieser Motivation im Gepäck, dem Wunsch unsere Heimat zum Wohle unserer Bürgerinnen und Bürger zu gestalten, ist es im Landkreis gelungen, zukunftsweisende Vorhaben in die Umsetzung zu bringen. Dazu zählen unter anderem drei Schulneubauten und Gesamtinvestitionen in Höhe von 50 Mio. Euro in die Schullandschaft, die Anschaffung neuer Feuerwehrfahrzeuge sowie der Baubeginn für den „Weg in die Steinzeit“, der bis zur Kreisgrenze nach Sömmerda führt – all das sind Faktoren, die die Attraktivität unseres Landkreises steigern. Zudem wird seit diesem Jahr die Brandschutzerziehung in den Grundschulen angeboten, um unsere Kinder von Anfang an auf den Umgang mit Gefahren vorzubereiten und die Nachwuchsarbeit der Feuerwehren zu fördern.

Doch natürlich heißt es auch weiterhin am „Ball zu bleiben“ und Vorhaben anzuschieben. Ein wichtiges Zukunftsprojekt, welchem wir uns als Kreisverwaltung stellen und was sich bereits in der Umsetzung befindet, ist der geförderte Breitbandausbau. Diesen realisieren wir flächendeckend für die Kommunen unseres Landkreises, was kein leichtes Unterfangen ist. Doch wir sind uns bewusst, dass die digitale Vernetzung ausschlaggebend für die Weiterentwicklung in unserem ländlichen Raum ist. Nicht nur der demografische Wandel bedingt ein Umdenken, auch in den Bildungseinrichtungen werden immer mehr moderne Lehr- und Lernbedingungen nachgefragt, die ein technisches  Know How voraussetzen. Gleiches gilt für Unternehmen, die auf eine gut funktionierende Datenverbindung angewiesen sind. Doch Wirtschaft braucht neben einem gelingenden Datentransfer noch viele weitere Netzwerke. Dabei erlangt die landkreisübergreifende Zusammenarbeit einen immer höheren Stellenwert. Der Kyffhäuserkreis, der Landkreis Nordhausen sowie der Unstrut-Hainich-Kreis haben deshalb – mit Unterstützung vom Land – das Regionalmanagement Nordthüringen ins Leben gerufen, das sich den Aufgaben zukünftiger Entwicklungen stellt. Gemeinsam wird daran gearbeitet, dem Fachkräftemangel zu begegnen und Kooperationen zwischen den Unternehmen zu fördern. Über ein Landesprogramm für Familien, dass es der Kreisverwaltung ermöglicht, bedarfsgerechte, an der Sozialplanung orientierte Maßnahmen für alle Generationen zu fördern, konnten neue und innovative Projektideen angestoßen werden. So wurde beispielsweise eine Bürgerbusstudie in Auftrag gegeben und der Einsatz von Dorfkümmerern und Familienkoordinatoren gefördert. Neu ist die Einführung eines Familienpasses, der ab Januar 2020, mit zahlreichen Vergünstigungen für Familien des Kyffhäuserkreises, erhältlich sein wird. Auch im Tourismusbereich wurden zukunftsweisende Weichen gestellt und neue Impulse bei der Vermarktung der Region gesetzt. Dazu zählen neben dem Einsatz von überregionaler Werbung auf öffentlichen Bussen – ein Südharz-Kyffhäuser-Bus verkehrt bereits im Leipziger Umland und im Stadtgebiet, auch die zahlreichen Werbeauftritte bei Besuchermessen – hier ist zum Beispiel die Teilnahme an der Grünen Woche in Berlin mit eigenem Hofladen zu nennen. An dieser Stelle möchte ich auf die aktuelle Internetseite www.region-suedharz-kyffhaeuser.de hinweisen, welche um Besucherinnen und Besucher für unsere Region wirbt. Unser Landkreis ist vielfältig und hat auch kulturell einiges zu bieten. Hier möchte ich nicht zuletzt unsere größte Bildungseinrichtung  – unsere Musikschule – erwähnen,  in der derzeit über 1400 Kinder und Jugendliche unterrichtet werden. Gerade in der Weihnachtszeit  erfreuen die Schülerinnen und Schüler mit ihren Auftritten viele Menschen. Musik verbindet und das wünsche ich mir auch für unsere Menschen im Kyffhäuserkreis. Wir haben in diesem Jahr nicht nur auf 25 Jahre Kreisjubiläum zurückblicken können, sondern auch auf 30 Jahre friedliche Revolution in unserem Land. Die Errungenschaften wie Freiheit und Demokratie sind ein hohes Gut, das es zu bewahren gilt. „Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen“ –  das ist die Weihnachtsbotschaft, die unseren Blick auf das Wesentliche richten soll. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen von Herzen ein friedliches und gesegnetes Weihnachtsfest, frohe Stunden im Kreise Ihrer Lieben und kommen Sie gesund in das Neue Jahr!
Herzlichst,

Ihre Landrätin

Antje Hochwind-Schneider

Antje Hochwind-Schneider

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