Land und Leute

Schließung des Kräutergartens in Artern

Ein notwendiger Schritt sagen die Verantwortlichen. Diese Entscheidung kommt überraschend. Das sind die Gründe.

Artern. Der Kräutergarten in Artern wird ab sofort bis zum 31. März 2025 geschlossen. Diese Entscheidung kommt kurzfristig und ist das Ergebnis aktueller Gegebenheiten, die sowohl die Sauberkeit als auch die Sicherheit im beliebten Garten beeinträchtigen.

Laut Aussagen der Bundesfreiwilligen (Bufdis) und eigener Beobachtungen soll sich der Kräutergarten in den Morgen- und Abendstunden zunehmend als Hundekotplatz etabliert haben. Hundehalter nutzten die Fläche, um ihre Tiere dort herumtollen zu lassen und kümmerten sich nicht ausreichend um die Beseitigung der Überreste.
Zusätzlich sollen sich in den Abendstunden Gruppen von Jugendlichen versammeln, die durch ihr Verhalten auffällig geworden sind. Man spricht von Randalieren. Die Kombination aus nächtlicher Dunkelheit und der Geschützheit weniger frequentierten Gartenbereichen hat die Situation weiter verschärft.

In den vergangenen Jahren wurde der Kräutergarten in den Wintermonaten ebenfalls geschlossen, um ähnliche Probleme zu vermeiden und den Erhalt der wertvollen Pflanzen zu sichern. Die Entscheidung zur Schließung ist daher nicht nur eine Reaktion auf die aktuellen Vorkommnisse, sondern auch eine bewährte Maßnahme, um den Kräutergarten in seiner ursprünglichen Form zu bewahren.

Trotzdem ist es schade, dass Einzelne Gemeinschaftsprojekte auf diese Art torpedieren. Man kann nur an die Vernunft appelieren.

Matthias Zupp

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