Land und Leute

182 Millionen Euro - Kyffhäuserkreis beschließt Haushalt

Wofür neben den Pflichtausgaben Geld im Kreis investiert wird, erfahren Sie hier.

Bild von Gerd Altmann von Pixabay

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Kyffhäuserkreis. Der Kreistag des Kyffhäuserkreises hat in seiner Sitzung am 10. Dezember die Haushaltssatzung und den Haushaltsplan für das Jahr 2026 beschlossen. Damit schafft der Kyffhäuserkreis finanzielle Planungssicherheit und ist im neuen Jahr sofort handlungsfähig.

„Mit dem nun beschlossenen Haushalt schaffen wir eine verlässliche Basis für die finanzielle Stabilität des Kyffhäuserkreises. Trotz der großen Herausforderungen ist es uns gelungen, einen Haushaltsplan vorzulegen, welcher die Entwicklung unseres Landkreises weiter vorantreibt“, erklärte Landrätin Antje Hochwind-Schneider (SPD). „Auf Bundes- und Landesebene muss dennoch ein grundsätzlicher Reformprozess angestoßen werden, der die bestehenden gesetzlichen Leistungen im Sozialbereich kritisch prüft und notwendige Änderungen vornimmt. Die Finanzierung der Pflichtaufgaben muss für Landkreis und Kommunen auskömmlich sein.“

Deutlich gestiegene Sozialausgaben und hohe Anforderungen im Öffentlichen Nahverkehr sind die Herausforderungen, denen sich der Landkreis im kommenden Jahr stellen muss. Um seinen Aufgaben nachzukommen und alle wichtigen Angebote für seine Bürgerinnen und Bürger aufrechtzuerhalten, war es notwendig, die Kreisumlage anzupassen.

Der Haushaltsplan umfasst (gerundet) im:
Gesamthaushalt: 182 Millionen Euro
Verwaltungshaushalt: 163,3 Millionen Euro
Vermögenshaushalt: 18,7 Millionen Euro.
Mit diesem Haushalt kann der Kyffhäuserkreis auch im kommenden Jahr seine umfangreichen Aufgaben in den Bereichen Soziales und Jugendhilfe, Öffentlicher Nahverkehr, Bildung, Infrastruktur, Brand- und Katastrophenschutz nachkommen.

Ermöglicht werden mit den Mitteln außerdem wichtige Investitionen in die Infrastruktur des Landkreises. Mit dem Bau des Helberadwegs soll künftig die Region Helbedündorf und Ebeleben an das überregionale Radwegenetz angebunden und das Radwegenetz im Kyffhäuserkreis vervollständigt werden. Bis 2029 werden rund 9 Millionen Euro verbaut. Der Bund fördert die 11,5 Kilometer lange Strecke mit 5,2 Millionen Euro.

Weiterhin fließen mehr als 1 Million Euro in die Kreisstraßen.

Investiert wird ebenso in einen zeitgemäßen Katastrophenstützpunkt. Der geplante Neubau ermöglicht sowohl die Unterbringung von Fahrzeugen als auch die Lagerung von Material und Technik an einem Standort. Rund 4,9 Millionen Euro sind dafür eingeplant.

Mit einer geplanten neuen Multifunktions- und Sporthalle wird die Modernisierung des Staatlichen Berufsschulzentrums des Kyffhäuserkreises abgeschlossen. Der Neubau wird den Berufsschulcampus sinnvoll ergänzen, für 900 Schülerinnen und Schülern ausgezeichnete Sport- und Bewegungsmöglichkeiten schaffen und das Angebot für den Breitensport, für größere Sportwettkämpfe und Veranstaltungen im Landkreis erweitern.

Landratsamt

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