Kurzmeldungen

Naturschutzprojekt Hohe Schrecke

Projektbüro vermittelt Ergebnisse

Braunsroda. Am Abend des 12.03. stellte Melanie Tulke vom Regionalmanagement Hohe Schrecke im Rahmen der Einwohnerversammlung in Oberheldrungen die in den vergangenen Jahren umgesetzten Projekte im Teil Regionalentwicklung des Naturschutzgroßprojektes vor. Im Anschluss zeigte auch der Teil Naturschutz auf, welche Projekte in diesem Jahr in Oberheldrungen geplant sind. Es ist bereits das dritte Mal in diesem Jahr, dass das Projektbüro Hohe Schrecke auf Einwohnerversammlungen Einblick in seine Tätigkeit gibt und für Fragen bereitsteht.

Es dauerte ungefähr eine dreiviertel Stunde bis Melanie Tulke die bereits realisierten Projekte aus den Bereichen Energie, Wirtschaftskreisläufe, Tourismus und Öffentlichkeitsarbeit vorgestellt hatte. „Ich denke es wird deutlich, dass Verein und Regionalmanagement Hohe Schrecke ausgesprochen aktiv sind und vieles bewegen – auch wenn wir mit unserer Arbeit nicht täglich sichtbar in Erscheinung treten“, so die Regionalmanagerin mit Verweis auf die Schaffung von touristischen Infrastrukturen und Angeboten wie z.B. den kulinarischen Radtouren, dem Holzatelier in Garnbach oder der momentan in Bau befindlichen Mosterei in Donndorf sowie dem geschaffenen einheitlichen Erscheinungsbild für die Hohe Schrecke. Auch Dr. Dierk Conrady, Projektleiter des Teils Naturschutz, sagte: „Die Hohe Schrecke wird immer bekannter. Wir erhalten immer wieder Anfragen für Exkursionen und Tagungen, die wir als Projektteam gar nicht alle abdecken können. Zum Glück haben wir zertifizierte Natur- und Landschaftsführer ausgebildet, die diese Anfragen übernehmen können.“
Dennoch gibt es laut Regionalmanagement noch viel zu tun bis zum geplanten Förderende für die Regionalentwicklung im Dezember 2016. Hierbei stehen die Umsetzung des neuen Wegekonzeptes sowie die weitere Bewerbung der Region im Vordergrund.

Im Naturschutzteil sind laut Dr. Conrady für Oberheldrungen in diesem Jahr ganz konkrete Maßnahmen geplant. So steht beispielsweise ab Oktober die Entbuschung von etwa 14 Hektar Streuobst am Kirschberg an, für die es umfangreiche Abstimmungen mit Gemeinde, Eigentümern und allen relevanten Beteiligten geben wird. Weiterhin soll das Habitatbaumkonzept umgesetzt werden, bei dem der Gemeinde Oberheldrungen aus Sicht des Naturschutzes besonders wertvolle – für die Forstwirtschaft allerdings minder bedeutsame - Bäume abgekauft und bis an deren Lebensende unangetastet bleiben sollen.

Nadine Peinelt / Naturstiftung David

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