Land und Leute

Joyce unterwegs: Mission Weihnachten

Unsere Salzprinzessin berichtet von ihren Besuchen auf dem Lauschaer Kugelmarkt sowie von denen auf den Weihnachtsmärkten in Heiligenstadt und natürlich in Artern.

Artern. Hallo liebe Arterner und Auswärtige.
Im heutigen Artikel werde ich von meinen letzten drei Auftritten erzählen. Am 29.11. besuchte ich den 25. Lauschaer Kugelmarkt zum ersten Mal. In den frühen Morgenstunden machte ich mich also auf den Weg in die 139km entfernte Glasbläserstadt und dort überraschte man mich mit Schnee. Dank dem Autohaus Einicke, welches mir ein Auto mit Winterrädern gab, war die Fahrt dorthin natürlich kein Problem. Vielen Dank dafür!
Pünktlich um 10 Uhr kam ich dann in der Berufsfachschule für Glas an, in der sich auch alle anderen geladenen Hoheiten allmählich versammelten. Nach einem kleinen Frühstück machten wir gemeinsam einen Rundgang durch die Schule. Diese kann ich wirklich Jedem ans Herz legen, der sie noch nicht besuchte! Wir durften uns Ausstellungen der Schüler anschauen und die Kunstwerke betrachten. Es ist wirklich erstaunlich, was man neben Weihnachtskugeln noch alles aus Glas herstellen kann. Dazu benötigt es natürlich um einiges Geschick, Können und Geduld. Man kennt mich ja nun bereits und somit ist auch klar, dass ich unbedingt ausprobieren musste, wie schwer oder leicht es ist, selbst eine solche Glaskugel aufzublasen. Ich kann dabei nur sagen, dass ich zwei Anläufe brauchte, um eine ansatzweise runde Kugel zu bekommen. Da ist wohl noch ganz viel Übung nötig, um Weihnachtskugeln herzustellen. Nachdem wir mit dem Bestaunen der Berufsfachschule für Glas fertig waren, machten wir uns auf den Weg zur Elias Hütte und passierten dabei den schönen Lauschaer Kugelmarkt. In der Elias Hütte fand anschließend die Krönung der 20. Lauschaer Glasprinzessin statt. Dabei ist es so, dass die Junior Glasprinzessin in das Amt der Glasprinzessin eingeführt wird. Somit hatte Laura schon 1 Jahr die Möglichkeit, Lauscha zu repräsentieren und dies wird sie auch im kommenden Jahr als 20. Glasprinzessin tun. Dafür wünsche ich ihr alles Gute! Am späten Nachmittag ging dann ein erlebnisreicher Tag mit nassen Füßen zu Ende. Doch auch durch das Wetter verliert man bei diesem Amt nicht die Freude und den Spaß!
Vergangenes Wochenende war es dann an der Zeit für die Weihnachtsmärkte.
Schon am Freitag stimmte man sich in unserer Salinestadt mit dem Weihnachtskino ein. 18 Uhr startete der Weihnachtsklassiker „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ auf dem Marktplatz und dieser Film begeisterte neben den Kindern auch die Erwachsenen. Für die, denen es zu kalt war, wartete ein heißer Glühwein oder eine leckere Bratwurst vom Grill. Zusammen genoss man somit in einer schönen und lockeren Atmosphäre den Abend. Am Samstag eröffnete unsere Bürgermeisterin mit mir den traditionellen Arterner Weihnachtsmarkt im Beisein vieler Besucher und dem Arterner Kinder- und Jugendschalmeienorchester, das mit seiner Musik mal wieder für Begeisterung sorgte. Um 15 Uhr erfreuten dann die Kinder der Kindertagesstätte „Bummi“ die Zuschauer mit ihrem eingeübten Programm. Apropos Programm. Bei meinem letzten Artikel, wo es um den Martinsumzug ging, ist mir doch tatsächlich ein Fehler unterlaufen! Hierbei trugen nicht die Kinder des Kindergartens „Bummi“ Gedichte über den Sankt Martin vor, sondern die, des Kindergartens „Magdalenenstraße“. Ich bitte vielmals um Entschuldigung! Nach der Aufführung der Kinder kam dann endlich, nach langer Warterei, der Weihnachtsmann! Zusammen mit ihm verteilten wir auf der Bühne kleine Geschenke für die Kids und wurden dabei mit Gedichten oder Liedern unterhalten. Über eine Stunde waren wir damit beschäftigt und am Ende war der große Geschenkesack des Weihnachtsmannes leer! Unser Arterner Weihnachtsmarkt hatte auch noch andere Höhepunkte zu bieten, wie zum Beispiel den Auftritt der Destiny’s Dancers am Nachmittag, die mit ihren Tänzen im Weihnachtsoutfit für ordentlich Stimmung sorgten, oder die darauf folgende Jugendband „Four Chains“, die nicht nur mit rockigen Liedern beeindruckten, sondern auch mit einem einstudierten Weihnachtslied. Danach verlies ich unseren schönen Weihnachtsmarkt und bin immer noch sehr erfreut darüber, dass so viele anwesend waren!

Zum Nikolaustag fuhr ich 108km. Aufmerksame Leser können sich anhand dieser Kilometerzahl vielleicht schon denken, welchen Weihnachtsmarkt ich am Sonntag besuchte. Heilbad Heiligenstadt lud mich wieder einmal ein und ich freue mich wirklich immer von ganzem Herzen, wenn ich in diese Stadt fahren darf! Sie ist wirklich einen Besuch wert! Der ganze Markt leuchtet schon von Weitem, der Barockgarten begeistert mit seinem historischen Flair und in der Fußgängerzone ist reges Treiben. Ich liebe diese weihnachtliche Atmosphäre, die dabei aufkommt.

15 Uhr bekamen wir dann die Möglichkeit, uns auf der Bühne auf dem Marktplatz vorzustellen, um anschließend mit der Nachtwächterin einen kleinen Rundgang zur großen Weihnachtspyramide zu starten. Dabei führte es uns auch durch den weihnachtlich geschmückten Barockgarten: das ist ein Geheimtipp von mir- fahren Sie hin und schauen Sie es sich selbst an, Sie werden nicht enttäuscht sein, das verspreche ich Ihnen! Und so ging auch mein 2. Advent im Nu vorbei. Es war wieder einmal ein sehr schönes Wochenende, was ich im Amt der Salzprinzessin erleben durfte!
Nächste Woche bin ich dann in Bad Bibra unterwegs- ich werde wieder davon berichten. Bis dahin herzlichste Grüße von mir. Eure Joyce I.

Joyce Hellmann

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